Nephrologische Ambulanz
Klinik für Nephrologie und Rheumatologie

Herzlich Willkommen in unserer nephrologischen Ambulanz,
bei uns stellen sich Patient*innen mit Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Nephrologie vor.
Hierzu zählen neben Folgeschäden auf Grund von Bluthochdruck und Diabetes auch akute oder chronische Nierenschäden bei seltenen entzündlichen System- oder Nierenerkrankungen oder genetischen Erkrankungen der Nieren.
Wir möchten Sie auf dem Ihrem Weg von der Diagnostik über die Therapieeinleitung bis hin zur Betreuung im Erkrankungsverlauf kompetent, menschlich zugewandt und auf höchstem fachlichen Niveau betreuen und beraten. So möchten wir sicher stellen, dass jede Patientin/jeder Patient individuell gesehen und unterstützt wird mit Fokus auf Prävention, frühzeitige Intervention und langfristige Stabilität der Nierenfunktion.
Anfahrt und Anmeldung
Sie finden uns in der Universitätsmedizin Göttingen (Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen).
Auf der Ebene 3 über die Leitstelle B3, unsere Anmeldung befindet sich im Flur 16 im Raum 798.
Bitte melden Sie sich – vor Ihrem Termin – immer an der Leitstelle B3 an.
Für Terminanfragen wenden Sie sich bitte an unser Ambulanz-Team, dieses ist montags bis freitags in der Zeit von 14:30 bis 17:30 Uhr telefonisch – unter 0551 39 60400 – zu erreichen. Gerne können Sie Ihre Anfrage auch per E-Mail an nephrorheuma.ambulanz(at)med.uni-goettingen.de oder per Fax an 0551 3960362 senden.
Das sollten Sie mitbringen (Checkliste):
- Ihre Gesundheitskarte/Krankenkassenkarte
- eine zum Termin aktuelle Überweisung vom Hausarzt oder Nephrologen
- Medikamentenplan/BMP
- Vorbefunde inkl. 24 Stunden Blutdruckmessung, Labor-Befunde
- Arztbriefe/Befundberichte, CDs mit durchgeführter Bildgebung
Unsere Sprechstunden
Privatambulanz
In dieser Sprechstunde werden Patienten*innen mit dem gesamten Spektrum an Nieren- und Hochdruckerkrankungen behandelt. Dazu gehören neben chronischen Nierenerkrankungen aufgrund von Bluthochdruck und Diabetes auch Patienten*innen mit entzündlichen Nierenerkrankungen (Glomerulonephritiden), Nierenbeteiligung bei entzündlichen Systemerkrankungen wie Vaskulitiden, Kollagenosen, Sarkoidose oder Amyloidose oder auch Patienten*innen mit akuter Nierenschädigung.
Ambulanzzeiten
Die Privatsprechstunde: Mittwoch und Donnerstag
Termine erhalten Sie über das Direktionssekretariat unter 0551 39 60470 oder nephrorheuma(at)med.uni-goettingen.de
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M. Zeisberg, Direktor der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie
- Frau Braun, Direktionssekretariat
- Frau Kreis, Direktionssekretariat
Hochdrucksprechstunde
Zertifiziertes Hypertoniezentrum DHL®
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Bluthochdruck.
In dieser Sprechstunde werden Patient*innen mit Bluthochdruck (arterieller Hypertonie) behandelt. Ziel ist es, die Ursachen des Bluthochdrucks zu erkennen und eine individuell angepasste Behandlung einzuleiten. Neben der häufigen sogenannten „essentiellen Hypertonie“ werden auch sekundäre Formen abgeklärt, bei denen eine andere Erkrankung (z. B. der Nieren oder Hormondrüsen) den Bluthochdruck verursacht. Insbesondere werden Patient*innen mit schwer einstellbaren Bluthochdruck (therapierefraktärer Hypertonie) behandelt.
Zur Diagnostik gehören Blut- und Urinuntersuchungen, 24-Stunden-Blutdruckmessungen, Pulswellenanalyse sowie bildgebende Verfahren wie der Ultraschall der Nieren und Gefäße. Die Therapie richtet sich nach der Ursache und umfasst meist eine Kombination aus Lebensstilmaßnahmen und medikamentöser Behandlung. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit werden bei ausgewählten Patient*innen auch invasive Therapiemaßnahmen wie die Barorezeptoraktivierungstherapie oder die renale Denervierung angeboten.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M. Koziolek, Leitender Oberarzt der Klinik und Leiter des Hochdruckzentrums,
- Prof. Dr. M Wallbach, Geschäftsführender Oberarzt und Stellvertretender Leiter des Hochdruckzentrums
- M. Koch (Hypertonieassistentin)
Ambulanz für kardiorenale Medizin
In dieser Ambulanz werden Patient*innen mit gleichzeitigen Erkrankungen von Herz und Nieren betreut. Da sich Herz- und Nierenfunktion gegenseitig beeinflussen, ist eine enge Abstimmung zwischen beiden Organsystemen besonders wichtig
Typische Krankheitsbilder sind eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mit eingeschränkter Nierenfunktion oder eine Nierenerkrankung, die das Herz-Kreislauf-System belastet. Ziel ist eine ganzheitliche Betreuung in enger Zusammenarbeit mit der Kardiologie, um die optimale Behandlung beider Organe sicherzustellen.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M Wallbach, Geschäftsführender Oberarzt
- Dr. F. Delistefani, Oberärztin
Ambulanz für chronische Nierenerkrankungen und Folgeerkrankungen (z.B. bei HTN, DM)
Ambulanz für chronische Nierenerkrankungen (z. B. bei Hypertonie, Diabetes mellitus) und Folgeerkrankungen
In dieser Ambulanz werden Patient*innen mit chronischen Nierenerkrankungen unterschiedlicher Ursache behandelt. Häufig entstehen diese Erkrankungen durch langjährigen Bluthochdruck oder Diabetes mellitus.
Die Betreuung umfasst die Abklärung der Krankheitsursache, die regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion sowie die Behandlung von Folgeerkrankungen wie Blutarmut, Knochenstoffwechselstörungen und die Optimierung der gesamten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ziel ist es, das Fortschreiten der Nierenerkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität der Patient*innen zu verbessern und zu erhalten.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M. Koziolek, Leitender Oberarzt der Klinik
- Dr. F. Delistefani, Oberärztin
Ambulanz für glomeruläre und tubulointerstitielle Nierenerkrankungen
Ambulanz für glomeruläre Nierenerkrankungen/Glomerulonephritiden (MCD, MGN, FSGS, IgAN, C3GN/MPGN), tubulointerstitielle Nephritis
In dieser Ambulanz werden Patienten*innen mit einer Glomerulonephritis behandelt. Die Glomerulonephritis ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Nierenerkrankungen, die eine Entzündung der Nierenkörperchen (Glomeruli) gemeinsam haben. Die Ursachen können vielfältig sein, darunter Autoimmunerkrankungen und genetische Faktoren, aber auch Infektionen oder auslösende Medikamente. Für die Diagnosestellung sind Blut- und Urinuntersuchungen notwendig sowie in vielen Fällen auch eine Nierenbiopsie. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Glomerulonephritis und umfasst als Basis meist eine Medikation mit einem ACE-Hemmer/AT1-Antagonisten, einem SGLT2-Inhibitor aber auch immunsuppressiven Medikamenten oder Diuretika.
Ansprechpartner
- Dr. F. Delistefani, Oberärztin
- Dr. F. Raspe, Oberärztin
Ambulanz für genetische Nierenerkrankungen
Ambulanz für genetische Nierenerkrankungen (Typ IV Kollagen Erkrankungen/Alport Syndrom, Zystische Nierenerkrankungen, tubuläre Syndrome, erbliche Nierentumore, Abklärung vermuteter genetischer Nierenerkrankungen)
In der Sprechstunde für Nephrogenetik werden Patientinnen*innen mit Verdacht auf erbliche Nierenerkrankungen betreut. Hierzu zählen z.B. Patienten mit familiären Zystennieren oder Nierenerkrankungen aus dem Alport-Spektrum sowie , Patientinnen*innen mit hereditären Glomerulonephritiden. An diese Sprechstunde können sich auch Patientin*innen mit unklaren Nierenerkrankungen wenden, wenn diese in jungem Alter oder bei familiärer Häufung auftreten.
Ziel dieser Sprechstunde ist die Diagnoseklärung mittels Veranlassung einer molekulargenetischen Diagnostik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik (verlinken?). Weitere Ziele sind die Beratung über Vererbungsmodus und Prognose sowie Beratung hinsichtlich Besonderheiten in der Therapie vor dem Hintergrund einer genetischen Nierenerkrankung.
Informationen zu unseren aktuellen Studien finden Sie unter folgendem Link.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. O. Gross, Oberarzt
- Dr. F. Raspe, Oberärztin
- C. Scherf, Studynurse
Ambulanz für Vaskulitiden und Kollegenosen mit Nierenbeteiligung
In dieser Ambulanz werden Patienten*innen mit systemischen Autoimmunerkrankungen, die eine Beteiligung der Nieren zeigen betreut. Insbesondere werden Patienten*innen i mit entzündlichen Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden) oder Kollagenosen (z.B. bei systematischen Lupus erythematodes) in enger Zusammenarbeit mit der Rheumatologie betreut.
Zur Diagnosestellung sind die Untersuchung von Blut- und Urin sowie in den meisten Fällen auch eine Nierenbiopsie erforderlich. Die Therapie umfasst neben Basismedikamenten zum Schutz der Nieren (u.a. ACE-Hemmer/AT1-Antagnisten und SGLT2-Inhibitoren) häufig auch eine immunsuppressive Therapie, die sich nach der Grunderkrankung und dem Krankheitsstadium richtet.
Da diese Erkrankungen eine Manifestation an anderen Organen aufweisen können, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit der Rheumatologie aber auch mit der HNO Klinik, der Dermatologie oder Pneumologie besonders wichtig.
Ansprechpartner
- PD Dr. B. Tampe, Geschäftsführender Oberarzt
Ambulanz für seltene entzündliche Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung
Sarkoidose, IgG4 RD, Amyloidose
In der Ambulanz für seltene entzündliche Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung werden Patienten*innen mit Nierenfunktionsstörungen aufgrund seltener rheumatologischer oder nephrologischer Erkrankungen behandelt. Dazu zählen z.B. Patienten*innen mit Sarkoidose, IgG4-assoziierter Erkrankung oder Amyloidose. Zur Diagnosestellung sind die Untersuchung von Blut- und Urin sowie in den meisten Fällen auch eine Nierenbiopsie erforderlich. Die Therapie umfasst neben Basismedikamenten zum Schutz der Nieren (u.A. ACE-Hemmer/AT1-Antagnisten und SGLT2-Inhibitoren) häufig auch eine immunsuppressive Therapie, die sich nach der Grunderkrankung und dem Krankheitsstadium richtet.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M. Koziolek, Leitender Oberarzt der Klinik
- Dr. F. Raspe, Oberärztin
Ambulanz für thrombotische Mikroangiopathien
In dieser Ambulanz werden Patienten*innen mit thrombotischen Mikroangiopathien (TMA) betreut. Darunter versteht man eine Gruppe seltener Erkrankungen, die durch eine Schädigung der kleinen Blutgefäße mit Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) in den kleinen Gefäßen gekennzeichnet sind. Durch die Gefäßveränderungen kommt es zu einer mechanischen Schädigung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie), auch wird ein Abfall der Thrombozyten (Gerinnungsplättchen) festgestellt. Schlussendlich kann eine Organschädigung insbesondere von Nieren und Hirn festgestellt werden. Neben der Diagnostik und genauen Einordnung der TMA geht es auch um eine Ursachenklärung und Einleitung der notwendigen Therapie.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M Wallbach, Geschäftsführender Oberarzt
- Dr. F. Delistefani, Oberärztin
Ambulanz für Lipidapherese
In unserer Lipidapharese werden Patienten*innen mit Fettstoffwechselstörungen behandelt, die regelmäßig eine Lipidapherese-Behandlung benötigen. Diese Behandlung ist ein Blutreinigungsverfahren, das gezielt krankhaft erhöhte Blutfette (Lipide) aus dem Blut entfernt – insbesondere LDL-Cholesterin oder Lipoprotein (a). Bei diesen Patienten*innen war eine medikamentöse Therapie nicht ausreichend (oder wurde nicht vertragen). Zudem hat sich bei den Patienten*innen eine Verschlechterung von Krankheiten in Folge der Arteriosklerose wie z.B. Zunahme einer KHK trotz optimierter lipidsenkender Therapie gezeigt.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M Wallbach, Geschäftsführender Oberarzt
- Dr. F. Raspe, Oberärztin
Nephrologischer Ultraschall
In dieser Sprechstunde werden Ultraschalluntersuchungen der Nieren und der ableitenden Harnwege durchgeführt. Der Ultraschall ist ein schonendes und wichtiges Verfahren zur Beurteilung von Nierenstruktur, -größe und Durchblutung sowie zur Erkennung von Zysten, Steinen, unklaren Raumforderungen oder Abflussstörungen.
Bei entsprechender Indikation kann zusätzlich ein kontrastmittelgestützter Ultraschall durchgeführt werden, um die Durchblutung oder unklare Raumforderungen der Nieren noch genauer zu beurteilen.
Die Untersuchung dient sowohl der Diagnostik bei unklaren Nierenerkrankungen als auch der Verlaufskontrolle bei bekannten Befunden und ermöglicht eine schnelle, bildgebende Beurteilung direkt vor Ort.
Ansprechpartner
- Prof. Dr. M. Koziolek, Leitender Oberarzt der Klinik
- Dr. F. Delistefani, Oberärztin
Anmeldung
Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr.
Tel.: 0551 39 60 400
Fax: 0551 39 60 362 oder E-Mail: nephrorheuma.ambulanz(at)med.uni-goettingen.de
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